Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal - Gelbe Säcke

 

DSD lehnt Gelbe Tonnen

 für das gesamte Verbandsgebiet kategorisch ab

 

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal (ZAOE) wollte in seinem Verbandsgebiet, wo es nur in Ausnahmefällen Gelbe Tonnen gibt, diese Tonne flächendeckend einführen. Damit sollten die Probleme mit der geringen Reißfestigkeit der Säcke und der mangelhaften Zuteilung der Säcke an die Ausgabestellen dauerhaft gelöst werden.

 

Die Duale System Deutschland GmbH (DSD) hat dieses Ansinnen des ZAOE kategorisch abgelehnt. Die Gründe sind dem Zweckverband nicht mitgeteilt worden. Damit bleibt es so wie bisher.

 

In den Medien hat das DSD als Grund angegeben, dass der Zweckverband eine Umstellung der Abfuhrtermine von zwei auf vier Wochen nicht zugestimmt hätte, um so Kosten zu sparen. „Wir sind sehr enttäuscht", sagt Raimund Otteni, Geschäftsführer des Verbandes. „Der Verband ist davon ausgegangen, dass es auch im Interesse des DSD ist, wenn das Problem mit den Säcken gelöst würde", so Otteni weiter. Die Gelben Tonnen sind eine einmalige Investition, wobei die Kosten für die Säcke laufend anfallen würden. „Das DSD hat eine Änderung der Abfuhrtermine zu keinem Zeitpunkt an den Verband herangetragen", stellt Otteni klar.

 

Für die Organisation der Sammlung und Sortierung von Verpackungsabfällen sind Hersteller und Vertreiber von Verpackungen verantwortlich. Über verschiedene Systembetreiber, federführend hierbei ist das DSD, werden dann Entsorgungsunternehmen beauftragt. Finanziert wird die Entsorgung über Lizenzgebühren, die jeder beim Einkauf mitbezahlt.

 

Der Zweckverband unterstützt die Systembetreiber ausschließlich bei der Öffentlichkeitsarbeit, so zum Beispiel mit der Veröffentlichung der Abholtermine der Gelben Säcke.

 

Geschäftsstelle des ZAOE
Tel.: 0351 4040450


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